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Denksport

Was beim Denken im Einzelnen geschieht, versuchen Psychologen, Hirnforscher, Philosophen und Ethologen seit vielen Jahren herauszufinden. Vieles ist noch unklar und bedarf weiterer Betrachtungen. Sicher ist jedoch: Man kann das Denken mit diversen Denksport-Aktivitäten trainieren.

Hier finden Sie konkrete Ansätze, für Ihre Denksport-Aktivitäten:

Denksport für Ihr Namensgedächtnis:

  • Es stellt sich Ihnen eine unbekannte Person vor, sagt ihren Namen. Sie hören ihn und haben ihn in der nächsten Minute wieder vergessen. Fragen Sie nach, wie der Name buchstabiert wird, dann haben Sie ihn bildlich vor Augen und können ihn sich besser merken. Oder buchstabieren Sie ihn innerlich für sich selbst, denn nachzufragen, wie beispielsweise Frank geschrieben wird, hört sich natürlich komisch an.
  • Sprechen Sie die Person mit Namen an, sagen Sie also „Guten Tag, Soundso“, denn selbstausgesprochen lässt sich der Name besser speichern.
  • Suchen Sie nach Assoziationen. Finden Sie also ein Bild, das zu dem Namen passt.

Denksport für Ihr Zahlengedächtnis:

  • Rechnen Sie kleine Beträge im Kopf.
  • Merken Sie sich Telefonnummern bündelweise und teilen Sie die Zahlen in Zweier- oder Dreiergruppen ein.
  • Stellen Sie sich die Telefonnummer auf der Telefontastatur vor.
  • Wenn Sie jemanden anrufen wollen, lesen Sie die Zahlen nicht einzeln aus de Adressbuch ab, sondern merken Sie sich die Nummer insgesamt und wählen Sie sie aus dem Kopf.

Denksport für Ihr Alltagsgedächtnis:

  • Versuchen Sie Menschen ganz bewusst wahrzunehmen, um sich später an Einzelheiten zu erinnern.
  • Erzählen Sie chronologisch.
  • Prägen Sie sich in der U-Bahn, beim Friseur, beim Schaufensterbummel Kleinigkeiten ein und versuchen Sie sich nachher zu Hause daran zu erinnern.
  • Achten Sie mal auf bestimmte Dinge in Ihrer Umgebung, beispielsweise auf Briefkästen, Telefonzellen bestimmte Bäume etc.
  • Lust auf ein neues Hobby? Informieren Sie sich über Ihre Interessen.
  • Stellen Sie sich Dinge, die Sie sich unbedingt merken wollen, bildlich vor.
  • Sorgen Sie dafür, dass in Ihrem Schlafzimmer eine angenehme Temperatur herrscht und ausrechend Sauerstoff hineinkommt zum Beispiel durch das geöffnete Fenster.
  • Lernen Sie eine Fremdsprache.
  • Lernen Sie ein Musikinstrument.

Denken, wir tun es andauernd alle. Selbst in unserem Schlaf in unseren Träumen „denken“ wir noch irgendetwas. Aber was ist Denken eigentlich genau? Psychische Fähigkeit bzw. Tätigkeit sich mit der Menge an Wahrnehmungen und vermittelten Informationen auseinander zu setzen, sie zu unterscheiden, sie miteinander in Verbindung setzen. Es ist eine aktiven inneren Beschäftigung mit Vorstellungen, Erinnerungen und Begriffen. Es gibt spekulatives, reflexives und konstruktives Denken.

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