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Wissenschaftlicher Hintergrund

Getestet in Kooperation mit dem Industry University Research Project von Dr. Kawashima

Sie entscheiden sich für MyBrainTraining - eine gute Wahl! Nachdem der Mensch das zwanzigste Lebensjahr erreicht hat, beginnt die Gehirnleistung langsam abzunehmen. Das ist ein ganz natürlicher Prozess, genau wie auch unsere physische Stärke mit zunehmendem Alter abnimmt. Aber so wie sportliche Aktivitäten zum Erhalt unserer körperlichen Stärke beitragen, kann auch das Gehirn durch regelmässiges Training jung und fit bleiben! MyBrainTraining wird - bei regelmässigem Training - Ihr Gehirn stimulieren und wichtige Fähigkeiten wie das Gedächtnis oder das logische Denkvermögen stärken.

Wissenschaftlich getestet

Alle 30 Übungen zur Gehirnstimulierung wurden im Rahmen der Entwicklung unseres "Gehirntraining mit Dr. Kawashima" Programmes in Zusammenarbeit mit dem Industry University Research Project von Professor Dr. Kawashima getestet. Dr. Kawashima ist ein bekannter japanischer Neurowissenschaftler und Alzheimer-Forscher, der bereits andere Gehirntrainings-Projekte sehr erfolgreich begleitet hat.

Messen der Gehirnaktivität

Wir haben Testreihen durchgeführt, bei denen mit Hilfe von 28 NIR-Sonden die Gehirndurchblutung unserer Probanden gemessen wurden. Anhand wissenschaftlicher Auswertungen stellten wir dann fest, welche der fünf Bereiche des präfrontalen Kortex wie stark aktiviert wurden. Damit die Übungen den gewünschten Effekt erzielen, müssen gewisse Aktivierungsniveaus überschritten werden.

Präfrontaler Kortex

Welche Gehirnbereiche von einer Übung aktiviert werden, wird Ihnen auf Wunsch anhand einer Karte des Gehirns angezeigt. Einen großen Teil des Frontallappens, dem vorderen Teil des Gehirns, macht der präfrontale Kortex aus. Er übt wichtige Funktionen im menschlichen Gehirn aus. Hier werden unter anderem die Grundlagen für Kreativität, Erinnerungsvermögen, Kommunikation und Selbstbeherrschung gelegt. 


Was sagen andere Wissenschaftler?

mybraintraining Professional: Studie an 90 Patienten mit Schizophrenie durchgeführt von Prof. Dr. Steffen Moritz (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie)

Zusammenfassung der Studienergebnisse durch die BBG Entertainment GmbH

I. Hintergrund: Neuropsychologische Störungen bei Schizophrenie sind prädiktiv für das funktionelle Outcome der Behandlung bzw. Einschränkungen im Alltag. Sogenannte kognitive Verzerrungen wie voreiliges Schlussfolgern scheinen nach heutigem Kenntnisstand mit der Positivsymptomatik der Schizophrenie (v.a. Wahn) assoziiert zu sein.

II. Fragestellung: Kann MyBrainTraining Professional neuropsychologische Defizite und psychopathologische Symptome verbessern?

III. Design: Insgesamt nahmen 90 Probanden mit einer Schizophrenie an einer randomisiert-kontrollierten Studie über das Internet teil. Bei den Probanden handelte es sich entweder um ehemalige Patienten oder Teilnehmer von online Foren zum Thema Psychose, deren Diagnose über verschiedene Kontrollmaßnahmen wahrscheinlich gemacht werden konnte (u.a. Plausibilitätschecks). Die Probanden wurden nach Teilnahme an einer Baseline-Erhebung drei Behandlungsarmen zufällig zugeordnet:
1. MyBrainTraining Professional Standardversion
2. MyBrainTraining Professional mit metakognitiver Erweiterung (jetzt im Standardpaket enthalten)
3. Wartekontrollgruppe

IV. Folgende Kernergebnisse konnten festgestellt werden:
a) häufiges Nutzen von mybraintraining Professional führte zu einer Verbesserung depressiver Symptome; diese Korrelation zwischen Nutzung von MyBrainTraining und Abnahme der Depression war signifikant
b) das Nutzen der Erweiterung von MyBrainTraining Professional (Abfragen zur Urteilssicherheit; Rückmeldung von hochkonfidenten Fehlern oder Fehler bei zu schnellem Antwortverhalten) zu einer signifikanten Abnahme des voreiligen Schlussfolgerns (d.h. zögerliches Entscheidungsverhalten; gemessen mit dem sog. Fischetest) und der Urteilssicherheit bei Patienten zum follow-up Zeitpunkt. Dies deutet darauf hin, dass sich Patienten ihrer problematischen kognitiven Strategien bewusster werden und ihr Urteilsverhalten entsprechend verändern. Insbesondere eine zögerlichere Entscheidungsbildung könnte nach vorliegenden Erkenntnissen ein wichtiger Mechanismus sein zur Verhinderung oder Abschwächung erneuter psychotischer Symptome bzw. schädlicher Verhaltenskonsequenzen.
c) Festzustellen war auch, dass ein regelmäßiges Durchführen des Gehirntrainings nicht nur eine Verbesserung bei den Übungen nach sich zieht, sondern auch alltagsrelevant ist. So stiegen die Leistungen in einem Gedächtnistest in Abhängigkeit von der Anzahl der absolvierten Übungen.

Prof. Dr. Lindenberger

COGITO Studie des Max-Planck-Instituts und der Humboldt-Universität Berlin

Die vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und der Humboldt-Universität in Berlin kürzlich durchgeführte COGITO Studie ist die bislang umfangreichste und wohl aussagekräftigste Studie im Bereich des Gehirntrainings. 101 jüngere Erwachsen im Alter von 20 bis 31 und 103 Senioren im Alter von 65 bis 80 haben über 100 Tage für jeweils 1 Stunde ein Gehirntraining am Computer, so wie man es hier bei mybraintraining auch machen kann, absolviert. Jeden Tag wurden 12 verschiedene Übungen (6 für die Auffassungsgabe und Auffassungsgeschwindigkeit, 3 für das Arbeitsgedächtnis und 3 für das Erinnerungsvermögen) durchgeführt. 

Prof. Dr. Lindenberger, Direktor des Max-Planck-Instituts, fasste das Ergebnis seiner Studie so zusammen: „Erstmals konnte empirisch bewiesen werden, dass sich allgemeine kognitive Fähigkeiten durch Hirntraining verbessern lassen.“

In beiden Altersgruppen wurden nach 100 Tagen zuverlässige positive Auswirkungen nicht nur für einzelnen Übungen, sondern auch für die allgemeinen kognitiven Fähigkeiten - also auch für untrainierte Aufgaben - nachgewiesen. Insbesondere wurde das Arbeitsgedächtnis als Quelle der fluiden Intelligenz gesteigert. Fluide Intelligenz ist die Fähigkeit, logisch zu denken und Probleme zu lösen. Diese positiven Ergebnisse der COGITO Studie waren altersunabhängig, d.h. sowohl ältere als auch jüngere Teilnehmer konnten Ihre kognitiven Fähigkeiten und ihr Arbeitsgedächtnis verbessern.

Dr. Susanne Jaeggi

Dual N Back Studie der University of Maryland

Bis zur Dual N Back Studie, geleitet von Dr. Susanne Jaeggi, galt es als unmöglich die Intelligenz zu trainieren, da sie genetisch vorprogrammiert sei und daher nicht veränderlich. In ihrer Studie nahmen sie sich der Fragestellung an, ob man den Intelligenzquotienten verbessern könne. Die Ergebnisse der Dual N Back Studie lässt den Schluss zu, das Intelligenz durchaus trainierbar ist. 

Die Basis der Studie bilden die Dual N Back genannten Übungen, die darauf abzielen das Arbeitsgedächtnis zu trainieren. Diesem wird im Gegenzug ein direkter Effekt auf die fluide Intelligenz zugesprochen. Diese hat Einfluss auf verschiedenste kognitive Fähigkeiten wie logischem Denken, das Vermögen zu Abstrahieren um Probleme zu lösen und andere nicht empirisch erfahrene Denkmuster, die Transferleistung erfordern.

An der o.g. Studie nahmen ca. 70 Erwachsene teil, die vor Studienbeginn einen Eingangstest, standardisierter IQ Test, absolvierten, um die fluide Intelligenz zu messen. Während der Studie gab es dann zwei Gruppen – eine Gruppe führte kognitives Training durch und die Kontrollgruppe trainierte nicht in dem 19-tägigen Studienzeitraum nicht.

Das Ergebnis:
Analog dem Eingangstest gab es nach Studienende einen Ausgangstest für die Intelligenz der Probanden. Die trainierende Gruppe zeigte eindeutige Resultate der Verbesserung im Vergleich zu der Kontrollgruppe, was den Schluss nahelegt, dass die Intelligenz durch das Training verbessert wurde. Die Nachhaltigkeit des Trainings über die Zeit hatte einen ebenso deutlichen Effekt auf die Messung der Intelligenz. 

Prof. Dr. Ryuta Kawashima

Lerntherapie des Smart Ageing International Research Center, IDAC, der Tohoku University in Sendai, Japan

Es gibt zunehmend Nachweise, dass die sogenannte „Lerntherapie“ bei Alzheimer Patienten und vaskulärer Demenz (mangelnde Durchblutung des Gehirns, z.B. nach einem Schlaganfall), eine effektive Methode darstellt, um kognitive Fähigkeiten zu verbessern - wie eine Studie aus dem Jahr 2012 zeigt.

Dr. Ryuta Kawashima, vom Smart Ageing International Research Center, IDAC, der Tohoku University in Sendai, Japan, veröffentlichte einen Report zu einer in Japan durchgeführten Studie, dessen vielversprechende Resultate in Versuch in den USA repliziert werden konnten.

"Wir können aus dieser randomisierten kontrollierten Studie (RCT - Randomized Control Trial) ableiten, dass die Lerntherapie einen positiven Effekt hat und die Lebensqualität der an Demenz leidenden Menschen verbessert," so Dr. Kawashima zu den Medscape Medical News.

Lerntherapie
Dr. Kawashima entwickelte die Lerntherapie als eine kognitive Intervention (Training) für Patienten mit Demenz, um ihr Arbeitsgedächtnis zu trainieren, zum einen durch lautes Lesen und zum anderen durch die Anwendung von Arithmetik.

Das Arbeitsgedächtnis tendiert dazu sich mit dem Fortschreiten des Erwachsenenalters zu verschlechtern.  Wenn es aber voll funktionsfähig ist, dient es der temporären Abspeicherung und dem Abrufen von Information, die das Verhalten eines Menschen beeinflussen. Dr. Kawashima sagt dazu, dass „Wenn Menschen ein intensives und adaptives Training für das Arbeitsgedächtnis durchlaufen, können sie erwarten, dass sich ihr Arbeitsgedächtnis verbessert,  welches wiederum Ihre Fähigkeiten zur schnellen Auffassungsgabe und abstraktem Denken verbessern.“

In der Lerntherapie führen alle Patienten eine Kombination von Geschichten erzählen und Arithmetik durch, wofür Dr. Kawashima und seine  Kollegen 4.000 verschiedene Sätze Material entwickelt haben. Vor dem eigentlichen Training werden die Programme individualisiert, um auf die persönlichen kognitiven Bedürfnisses des Patienten zugeschnitten zu sein. „Das gibt dem Patienten die beste Chance die Aufgabe anzugehen und ohne Schwierigkeit zu erledigen.“ so Dr. Kawashima. Die Patienten nehmen drei- bis fünfmal pro Woche für jeweils 15 Minuten an der Therapie teil. 

Der erste Versuch den Effekt diesen Ansatz zu testen fand mit japanischen Alzheimer Patienten statt; die Ergebnisse wurden 2005 publiziert. Der „Mini-Mental-State“ (MMSE) Score dieser Trainingsgruppe mit 16 Teilnehmern zeigte einen kleinen Anstieg des Ergebnisses von 19,9 auf 20,0 Punkte über 6 Monate hinweg, währenddessen der Score der Kontrollgruppe von ebenfalls 16 Teilnehmern von 19,6. auf 17,9 Punkte sank

In der Gruppe der Trainierten stieg der standardisierte  Frontal Assessment Battery at Bedside (FAB) Score (ein Test, der die Funktionen des Gehirnfrontallappens misst) nach 6 Monaten von ca. 7.0 auf 8.5, wohingegen das Resultat der Kontrollgruppe 6.8 auf 6.2 sank.

Dr. Kawashima sagte: „Wir blieben mit den japanischen Patienten für 5 Jahre, in einem Fall sogar 10 Jahre, in Kontakt. Dieser Patient erhielt seine kognitive Funktionen über den Zeitraum von 10 Jahren, was einem Wunder gleicht.“ 

Im September 2011 führte Dr. Kawashima eine ähnliche Studie an US Amerikanischen Patienten durch um zu erfahren of die Lerntherapie auch in einem anderen Kulturfeld in gleichem Maße erfolgreich funktionieren würde. Dafür wurden ungefähr 30 Patienten mit Alzheimer oder vaskulärer Demenz rekrutiert, jeweils für die Trainings- und die Kontrollgruppe. Das Durchschnittsalter der Probanden lag bei 65 bis 70 Jahren, im Vergleich zu 80 Jahren in der vorangehenden japanischen Studie.

Da die Publikation der Ergebnisse noch ausstand, konnte Dr. Kawashima keine detaillierten Resultate der US Studie bekannt geben, aber er konnte eine erste Indikation geben, die besagt dass die Ergebnisse denen der japanischen Studie stark ähnelten. „In beiden Fällen habe wir die exakt gleichen Resultate gesehen.“, sagte Dr. Kawashima

In der neueren Studie zeigten sowohl der MMSE als auch der FAB Score nach 6 Monaten Lerntherapie bei der Gruppe der Trainierenden Verbesserungen, wohingegen die Kontrollgruppe eine Verschlechterung aufwies. Patienten, die das Trainingsprogramm durchliefen zeigten nach 6 Monaten einen Anstieg des MMSE Score von 15,8 auf 18,2 und einen Anstieg von 6,6 auf 7,7 beim FAB Score. Nach dem gleichen Zeitraum gab es bei den Patienten der Kontrollgruppe hingegen eine Verschlechterung des MMSE Scores von 16,4 auf 13,9 und während FAB Score blieb unverändert blieb. 

Zusätzlich zu den messbaren neuropsychologischen Ergebnissen erfuhren die Patienten einen Transfereffekt, einen positiven Einfluss auf nicht trainierte kognitive Funktionen. „Wir glauben, dass das intensive und adaptive Trainieren des Arbeitsgedächtnisses die allgemeinen präfrontalen kognitiven Fähigkeiten, wie die allgemeine Intelligenz und die Kreativität, verbessern können.“ kommentierte Dr. Kawashima die Resultate.

Abschließend bleibt festzustellen, dass in beiden Studien vorteilhafte Veränderungen von den Mitarbeitern der Seniorenheime, in denen die Lerntherapie angewandt wurde, wahrgenommen wurden. Die Pfleger erzählten von tiefgründigeren Unterhaltungen und einem besseren Verständnis der Lernteilnehmern, insbesondere mit der Erkenntnis dass die Patienten immer noch die Fähigkeit haben weiter zu lernen.

Quellenangaben:
Alzheimer’s Disease International (ADI) 27th International Conference : Abstract PL11. Presented March 9, 2012. J Gerontol A Biol Sci Med Sci. 2005;60(3):380-384. Abstract

 

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